Bei der Projektfahrt der LAG Mecklenburger Schaalseeregion – Biosphärenreservatsregion (LAG MSR) standen die in der aktuellen Förderperiode eingereichten Projektideen im Mittelpunkt. Die LAG-Mitglieder nutzten die Gelegenheit, die Vorhaben direkt vor Ort kennenzulernen und mit den jeweiligen Projektträgerinnen und Projektträgern ins Gespräch zu kommen.
Dieser direkte Austausch ist für die Arbeit der LAG von besonderer Bedeutung. Die Projekte können so nicht nur anhand der eingereichten Unterlagen betrachtet werden. Vor Ort erhalten die LAG-Mitglieder einen konkreten Eindruck von den Ausgangssituationen, den geplanten Maßnahmen und den Zielen der Vorhaben. Gleichzeitig können offene Fragen direkt mit den Projektträgern besprochen und die unterschiedlichen Perspektiven auf die Projekte kennengelernt werden. Die Eindrücke aus der Projektfahrt bilden damit eine wichtige Grundlage für die anschließende Projektbewertung.
Auf dem Programm standen unter anderem:
- der geplante Treff- und Kommunikationsort in Mühlen-Eichsen,
- die Weiterentwicklung der Lern- und Lebenswelt an der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch,
- die Entstehung eines Gesundheitszentrums in Gadebusch,
- die Ausbildungs- und Lerneinheit für Kinder der Feuerwehr „Falke112“ in Lützow,
- der Ausbau einer Großküche mit Gemüseverarbeitung in Nieklitz, um künftig noch mehr Kitas mit regionaler Verpflegung zu versorgen,
- die Erneuerung der Dauerausstellung im Kloster Zarrentin,
- die Weiterentwicklung der OrtsApp in Zarrentin durch digitale Informationsbildschirme,
- die geplante Begegnungsstätte in Stintenburger Hütte,
- sowie Imagefilme zur Landwirtschaft in der Biosphärenregion Schaalsee vom Bauernverband NWM.
Die Projektfahrt macht dabei die Vielfalt der eingereichten Projektideen deutlich. Sie reicht von Bildung und Daseinsvorsorge über Gesundheit und Digitalisierung bis hin zu regionaler Wertschöpfung, Kultur und Gemeinschaft.
Für die LAG-Mitglieder ist der persönliche Austausch mit den Projektträgerinnen und Projektträgern ein wichtiger Bestandteil des Auswahlprozesses: Er schafft ein besseres Verständnis für die jeweiligen Projektideen und ihre Bedeutung für die Region und ergänzt die Bewertung der eingereichten Anträge um den direkten Eindruck vor Ort.
